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Nie mehr 'Was essen wir heute?': Wie Essensplanung unseren Feierabend gerettet hat

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Um 17:30 Uhr kommt die Frage, die ich eine Zeit lang wirklich nicht mehr hören konnte: "Was essen wir heute Abend?"

Nicht weil die Frage dumm ist. Sondern weil sie täglich kommt, täglich beantwortet werden muss, und man dafür täglich keine Energie mehr hat — genau dann, wenn die Kinder hungrig sind und der Kühlschrank irgendwie leer wirkt, obwohl er voll ist.

Warum spontan kochen nicht funktioniert

Das Problem mit "schauen wir mal" ist nicht das Kochen selbst. Es ist die Entscheidung. Was haben wir? Was passt dazu? Haben wir genug davon? Oder doch lieber was anderes?

Diese Entscheidung kostet nach einem langen Arbeitstag mehr, als sie sollte. Und wenn man sich nicht einig wird, endet es entweder in einem schlechten Kompromiss oder beim Lieferdienst.

Was wir stattdessen machen

Einmal pro Woche, meistens sonntags, planen wir fünf Abendessen. Nicht sieben — fünf reicht, der Rest ergibt sich.

Das sieht so aus: Wir schauen kurz, welche Tage in der Woche stressiger werden. An diesen Tagen planen wir etwas Einfaches — Pasta, Pfanne, Reste aufwärmen. An ruhigeren Abenden können wir uns mehr Zeit nehmen.

Dann tragen wir ein, was wir kochen wollen. Und damit sind wir fertig. Keine langen Diskussionen, keine täglichen Entscheidungen mehr.

Der unerwartete Nebeneffekt: die Einkaufsliste

Was mich am meisten überrascht hat: Aus dem Essensplan entsteht automatisch eine Einkaufsliste.

Früher bin ich mit einem unvollständigen Zettel in den Supermarkt. Halb aus dem Kopf, halb aufgeschrieben. Immer das Gefühl, etwas vergessen zu haben — und meistens hatte ich recht.

Jetzt gehe ich mit einer vollständigen Liste einkaufen, weil ich vorher weiß, was ich die Woche kochen will. Kein zweiter Einkauf mehr, weil die Soße fehlt. Kein "haben wir Zwiebeln?" in der Gemüseabteilung.

Was bei uns noch dazugekommen ist

Wir haben angefangen, Rezepte, die uns gefallen, direkt mit dem Essensplan zu verknüpfen. So muss man nicht jedes Mal neu suchen, wie das Gericht mit den Resten vom Vortag nochmal hieß.

Über die Zeit entsteht ein kleiner Pool von Lieblingsgerichten — Sachen, die gut funktionieren, die alle mögen, die nicht zu aufwändig sind. Den greift man immer wieder an. Das macht die Planung jede Woche schneller.

Wie wir das umgesetzt haben

Wir nutzen dafür den Essensplaner in unserem Notion-System. Eine Wochenansicht zeigt die Tage, man trägt ein was geplant ist, die Zutaten sind verknüpft.

Das klingt nach mehr Aufwand als es ist. Einmal eingerichtet, braucht das fünf Minuten pro Woche.

Falls du das System nicht von Null aufbauen möchtest: Es ist Teil von FamilyFlow.

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Aber der einfachste Einstieg: Schreib nächsten Sonntag auf, was ihr diese Woche essen wollt. Fünf Gerichte, eine Liste. Das ist der ganze Plan.

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